Medienkonzept

Medienkonzept (Entwurf)

Derzeit erarbeitet die Schulgemeinde ein neues Medienkonzept angelehnt an den Medienpass NRW. Die Steuergruppen Medienentwicklung und Unterrichtsentwicklung sind seit dem Schuljahr 2017/18 eng verzahnt und erarbeiten parallel zur Leitlinie Medienpass eine passgenaue Verzahnung mit neuen Unterrichtsstrukturmodellen.

Unterrichtsentwicklung

In Bezug auf den Fachunterricht und auf fächerübergreifende Unterrichtsprojekte bietet der Einsatz Neuer Medien auch für die Unterrichtsentwicklung neue Chancen:

  • das Lernen mit Neuen Medien fördert selbstständiges und entdeckendes Lernen und bietet eine größere Methodenvielfalt durch zusätzliche Lernmethoden und Lernhilfen.
  • Lernprozesse können individualisiert und differenziert gestaltet und somit dem jeweiligen Wissensstand und Lerntempo des einzelnen Schülers / der einzelnen Schülerin angepasst werden.
  • Neue Medien besitzen einen hohen Motivationsgrad (zum Beispiel bei der kreativen Textproduktion und -gestaltung, der „professionellen“ Aufbereitung und Präsentation von Arbeitsergebnissen oder der fremdsprachlichen Kommunikation per E-Mail).
  • Internet und CD-Rom stellen ein aktuelles und umfassendes Informationsangebot dar, das insbesondere für die Naturwissenschaften und zur Recherche tagesaktueller Informationen optimal eingesetzt werden kann.

Der Einsatz Neuer Medien an der Städtischen Realschule Waltrop folgt der Überzeugung, dass Schülerinnen und Schüler so früh wie möglich, das heißt ab Klasse 5, an den Umgang mit Neuen Medien herangeführt werden sollen. So steht zu Beginn der Klasse 5 die allgemeine Einführung in Form eines „Computer-Führerscheins“ im Vordergrund, bevor in den höheren Jahrgangsstufen eine zunehmende Integration Neuer Medien in den Unterrichtsalltag der einzelnen Fächer angestrebt wird.
Die didaktische Perspektive in der Vermittlung von Medienkompetenzen entfaltet sich vom „Lernen mit Medien“ Schwerpunkt Klassen 5 und 6 zum „Lernen über Medien“ Schwerpunkt Klassen 7 und 8 bis hin zum „selbstbestimmten und zielorientierten Umgang mit Medien“ Schwerpunkt Klassen 9 und 10.
Dabei haben sich Zusatzangebote, wie z.B. die Homepage-AG (ab August 2010), die Elterninformationsabende zum Thema Cybermobbing (seit März 2002), die Schülerzeitungs-AG, Tastschreibkurse, Bewerbertrainingskurse am PC und die Xpert-Kurse zur Erlangungen des internationalen Computerführerscheins als feste Angebote an der Städtischen Realschule Waltrop etabliert.

Mit der geplanten Erhöhung der Anzahl an Arbeitsplätzen in den beiden Computer-räumen wird die Verwendung internetgestützter Evaluations- Diagnose- und Fördersysteme in Klassenstärke intensiviert.

Klasse 5 und 6 – Lernen mit Medien

Bereits mit dem Start an unserer Schule werden alle Schülerinnen und Schüler der Klasse 5 an die Nutzung der Neuen Medien herangeführt. Hierzu erhalten sie seit dem Schuljahr 2004/2005 in Klasse 5 wöchentlich einen einstündigen Einführungskurs in Form eines „Computer-Führerscheins“. Zudem bekommen sie zu Schulbeginn vom neuen Klassenlehrer/von der neuen Klassenlehrerin die verbindliche Nutzungsordnung, mit der sie sich zu angemessenem Verhalten in den Informatikräumen der Schule verpflichten und die auch von ihren Eltern unterschrieben werden muss. Der „Computer-Führerschein“ umfasst u. a. folgende Inhalte:

  • Umgang mit dem Computer und seiner Peripherie
  • Einführung in grundlegende Bedienungskonzepte des Windows Betriebssystems
  • Einführung: Hardware, Speichermedien, Netzwerkfunktionen
  • einfache Textverarbeitung und Formatierung
  • Spielerische Einführung: Internet und altersgerechte Suchmaschinen: www.blinde-kuh.de
  • Schutz der Privatsphäre bei der Nutzung des Internet: www.klicksafe.de, www.internet-abc.de

Neben den naturwissenschaftlichen Fächern Physik und Biologie bieten sich vor allem in den Fächern Deutsch, Englisch und Religion sowie bei Aktivitäten im Klassenverband vielfältige Möglichkeiten zur Arbeit mit Neuen Medien (zum Beispiel bei der Erstellung einer Klassenzeitung, bei der Vorbereitung und Dokumentation der Klassenfahrt und beim Rechtschreibtraining, (vgl. Kapitel 9.3 Bestandsaufnahme).

Dabei stehen folgende Inhalte im Vordergrund:

  • Grundlagen des Textverarbeitungsprogramms Word: kreative Textproduktion und Textgestaltung, Anfertigen von Tabellen, Einfügen von Fotos / Grafiken / Cliparts
  • Informationsentnahme aus dem Internet und von CD-Rom
  • Nutzung von Lernsoftware zum selbstständigen Üben
  • Kommunikation per E-Mail

Klasse 7 und 8 – Vom Lernen mit Medien zum Lernen über Medien

Ab der Klasse 7 wird der Computer mit Blick auf die folgenden Standardprogramme eingesetzt.

Microsoft Word: Erstellen und Gestalten eines Textes in Form einer Tageszeitung (Schreiben in Spalten, Einfügen von Bildern, Gestalten von Überschriften, Arbeiten mit Textfeldern, Bearbeitung mit WordArt)

Microsoft Excel: Addition, Subtraktion und Prozentrechnung in Spalten, Erstellung eines Sitzplans, Erstellung eines Stundenplans

Microsoft Powerpoint: Vorstellung der gespeicherten Arbeiten auf verschiedenen Folien, Bearbeitung der Folienübergänge, Animation

Die Nutzung von Lern- und Trainingsprogrammen, die systematische Recherche und Informationsselektion, sowie die sachgerechte Präsentation werden vertieft.

Zusätzlich zum regulären Unterrichtsangebot werden für Schülerinnen und Schüler dieser Jahrgangstufen das Bewerbertraining am PC, die Schülerzeitungs-AG, die Homepage-AG und die Tastschreibkurse angeboten.

Über das Lernen mit Medien hinaus unterstützt eine Vielzahl von Fächern die medienkritische Kompetenzvermittlung und ergänzt damit den Bereich der medienpädagogischen Arbeit, die bisher schwerpunktmäßig über Traditionelle Medien in den Fächern geleistet wurde (vgl. 9.3 Bestandsaufnahme).

Ferner ist für das Schuljahr 2011/2012 die Einbindung eines außerschulischen Kooperationspartners geplant, der mit dieser Zielgruppe von Schülerinnen und Schülern die Chancen und Risiken sozialer Netzwerk aufarbeiten wird.

Klasse 9 und 10 – selbstbestimmter und zielorientierter Umgang mit Neuen Medien

In den Klassen 9 und 10 soll das Arbeiten mit Neuen Medien in allen Fächern bereits zum Unterrichtsalltag gehören. Am Ende der Klasse 10 sollen alle Schülerinnen und Schüler daher über folgende Fähigkeiten und Fertigkeiten verfügen:

  • sicheres Beherrschen der Microsoft Office-Software
  • Erstellung und Präsentation von Arbeitsergebnissen mit multimedialer Unterstützung
  • zielsichere Recherche und Bereitstellung von Informationen aus dem Internet
  • fundierte Beurteilung von medial dargebotenen Informationen und Informationsträgern

Von besonderer Bedeutung ist zudem die Abstimmung mit dem Berufsorientierungskonzept der Schule. Hier sollen die Schülerinnen und Schüler in folgenden Bereichen die Möglichkeiten Neuer Medien nutzen:

  • Erstellen von Bewerbungsschreiben
  • Recherche im Internet (Unternehmensprofile, angebotene Ausbildungsplätze, Initiativen öffentlicher Träger)
  • Sichten von Stellenbörsen im Internet

Ergänzend bietet die Städtische Realschule PC-Bewerbertrainings an.

Seit dem Schuljahr 2010/2011 kann der Technikunterricht ab der Jahrgangs-stufe 9 mit Schwerpunkt Informatik gewählt werden. Dazu werden die Inhalte des regulären Technikunterrichtes auf eine informatische Lösung von Technikproblemen ausgerichtet.

Seit dem Schuljahr 2005/2006 können die Schüler Xpert-Kurse, die in Kooperation mit der örtlichen VHS angeboten werden, belegen. Die Kurse bieten die Möglichkeit zur Erlangung der anerkannten Zertifikate Basis und Master des internationalen Computerführerscheins.

Personalentwicklung

Unverzichtbare Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz der Neuen Medien im Schul- und Unterrichtsalltag ist eine den jeweiligen Anforderungen entsprechende Medienkompetenz der Lehrerinnen und Lehrer. Denn medienkompetente Schüler setzen den medienkompetenten Lehrer voraus. Dabei sollte vor der eigentlichen Integration in den Fachunterricht zunächst eine grundlegende Medienkompetenz erworben werden, die der Lehrkraft einen sicheren Umgang mit PC und Internet ermöglicht und auch eventuelle Berührungsängste überwinden hilft. Erst dann sollte die konkrete Integration in den Fachunterricht angestrebt werden.
Das Medienkonzept der Städtischen Realschule Waltrop sieht daher eine Qualifizierung der Lehrerinnen und Lehrer in drei Phasen vor: In der ersten Phase wurde allen Lehrerinnen und Lehrern eine Einführung in die IT – Ausstattung der Schule geboten und es wurden erste Grundkenntnisse vermittelt. In der zweiten Phase standen allgemeine Fortbildungsthemen zur gezielten Nutzung von PC und Internet im Vordergrund.
Fachspezifische Fortbildungen zur Integration der Neuen Medien in den Fachunterricht sind für die dritte Phase der Qualifizierung vorgesehen. Diesbezügliche zukünftige Bedarfe werden im Schulprogramm Teil 2, Kap. VI „Fortbildungsplanung“ festgeschrieben.

Organisationsentwicklung

Auf Grund ihrer technischen Ausprägung, erfordern Neue Medien ein vergleichbar hohes Maß an Wartung, Reparatur, Aufrüstung und Erneuerung. Berücksichtigt man zudem noch Anforderungen an die Betriebssicherheit, den Datenschutz und rechtliche Aspekte, so ergeben sich besondere Anforderungen an die Organisationsstrukturen zur Bereithaltung und zum Betreiben Neuer Medien. Die Städtische Realschule verfügt über eine laufend aktualisierte Dokumentation aller Komponenten, die mit dem Computernetzwerk verbunden sind. Die nachfolgend aufgeführten Handlungsfelder sind in der Entwicklung.

  • Trouble-Ticket-System einführen
  • Belegungspläne EDV-Fachräume / Ausleihpläne und -listen für EDV-Ausrüstung
  • Richtlinie Netzwerksicherheit entwickeln
  • Arbeitsplatzrichtlinie für den Netzwerkadministrator entwickeln
  • Datenschutzrichtlinie entwickeln
  • Weiterentwicklung der Nutzungsordnung
  • Entwicklung von Handbüchern / Verfahrensanweisungen zur EDV-Nutzung
  • Erstellung eines Evaluationskonzeptes in Bezug auf das Medienkonzept
  • Zuständigkeiten und Aufgabenverteilung für die folgenden Bereiche vergeben
    • Internetpräsenz der Städtischen Realschule
    • Datenvorhaltung und Datensicherung im Intranet
    • Elektronische Ausleih- und Belegungslisten
    • Benutzerpflege für die Schülerkonten
    • Betreuung des Lernmanagement Systems (moodle.sr-waltrop.de)
    • Verwaltungssoftware: SchILD-NRW, Cunst, ASDPc
    • Wiederbeschaffung und Bevorratung von Verbrauchsmaterial und Ersatzteilen

Ausstattungsplanung

Als Grundlage für die Medienentwicklungsplanung des Schulträgers dienen die folgenden 4 Abschnitte zur Ausstattungsplanung. Zunächst wird der Ist-Zustand skizziert. Im darauf folgenden Abschnitt 9.7.2 werden die didaktisch-pädagogischen Anforderungen, wie sie sich aus den Ansprüchen an die Unterrichtsentwicklung (siehe Abschnitt 9.4) ergeben, herausgestellt. Aus diesen Anforderungen lassen sich wiederum technische Standards ableiten, die im Abschnitt 9.7.3 aufgeführt werden. Der letzte Abschnitt formuliert auf Grundlage des Ist-Zustandes und mit Zielsetzung der Erreichung der genannten technischen Standards die nötigen Investitionen in die Infrastruktur.

Ist-Zustand

Zentrale Einheit des Schülernetzes ist ein gespendeter, professioneller, hochverfügbarer Server, auf dem Windows Server 2003 als Betriebssystem läuft. Der Server wird als Druckserver, als primärer Domänen-Controller, als Server zur Software- und Updateverteilung und als Server zur Replizierung bzw. Spiegelung fertig konfigurierter Systeme eingesetzt.

Jeder Schüler erhält ein Benutzerkonto in einer Windows 2003 Domäne. Die Benutzerkonten werden automatisch aus vorhandenen Schülerlisten generiert. Bei diesem Vorgang werden Benutzerausweise erzeugt, die der Klassenlehrer an die entsprechenden Schüler austeilt. Die Benutzerausweise verfügen über einen Abschnitt zum Abtrennen, auf dem das individuelle Passwort vermerkt ist. Zu Beginn jeden Schuljahres werden alle Benutzerkonten neu erstellt. Die hierfür notwendige Software wurde im eigenen Hause erstellt.

Die Browser-Zugriffe auf das Internet erfolgen über einen Proxy, welcher die Zugriffe filtert und protokolliert. Bei dem Proxy handelt es sich um die Open Source Firewall IPCop, welche auch gleichzeitig die sichere Anbindung der Heimarbeits- und WLAN-Arbeitsplätze ermöglichen kann.
Zur Softwareverteilung kommt WDS auf dem Windows Server 2003 zum Einsatz. Die Windows Funktionen werden mit dem Open Source Produkt Clonezilla so erweitert, dass sie für den Schuleinsatz geeignet sind. Die Arbeitsplatzrechner werden auf Booten vom Netzwerk umgestellt, so dass eine Neuinstallation von Arbeitsplatzrechnern aus der Ferne erfolgen kann. Dies erfordert implizit den Ausbau evtl. vorhandener Reborn-Karten.

Als einheitliches Betriebssystem auf den Arbeitsplatzrechnern kommt Windows XP zum Einsatz. Vorhandene Windows 2000 oder Windows Vista Rechner werden entsprechend umgerüstet. Die benötigten Lizenzen wurden bereits beschafft.

Zur Bereitstellung von Linux als alternatives Betriebssystem wird auf den Arbeitsplatzrechnern ein X-Window-Server aus dem Open Source Projekt cygwin installiert. Das eigentliche Linux-System wird als Terminalserver auf Hardware installiert, die aus Spenden zu beschaffen sind.

Die Unterrichtsräume für Technik sind mit mobilen Notebook-Arbeitsplätzen ausgestattet, die verstärkt zur Nutzung selbstgesteuerter Lernmedien genutzt werden. Außerdem hat sich ein provisorisch eingerichteter Notebook-Wagen als äußerst hilfreich zur vorübergehenden Nutzung bei Überbelegung der Computerräume erwiesen. Dieses Konzept soll in Zukunft ausgebaut bzw. erweitert werden.
Bei der Durchführung von Blended-E-Learning kommt es bei der Vergabe von Arbeitsaufträgen in den Distanzphasen immer wieder vor, dass sich Schüler die Möglichkeit zur Nutzung von schuleigenen, bereitgestellten Computerarbeitsplätzen wünschen. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es ein Angebot über zwei Schulstunden, welches parallel zu einer Förderschiene stattfindet. Zukünftig soll hierfür ein Internetcafé etabliert werden.

Seit 2011 hat die Schule ein Content-Management-System zur redaktionellen Verwaltung des Internetauftrittes. Zeitgleich hat die Schule eine eigene Online-Lernplattform in Betrieb genommen, die das elektronische Bereitstellen und Einreichen von Lernmaterial bzw. Arbeitsergebnissen ermöglicht. Außerdem ist das System zur Leistungsüberprüfung und Kommunikation geeignet.

Bei der Ausstattung hat die Realschule im zurückliegenden Zeitraum gute Erfahrungen mit gebrauchter und durch Kooperationspartner gesponserter Computerhardware gemacht. So konnten gesponserte TFT-Bildschirme, Notebooks, Server und Drucker wesentlich zur Verfügbarkeit benötigter Computerarbeitsplätze beitragen.

Didaktisch-pädagogische Anforderungen

Die Ausführungen aus dem Abschnitt 9.4, Unterrichtsentwicklung, lassen sich weiterentwickeln zu einem Anforderungskatalog, der die abstrakt formulierten Erfordernisse eines durch Neue Medien gestützten Unterrichtes aus didaktisch-pädagogischer Sicht auflistet.

  • gefilterter und protokollierter Internetzugriff
  • Protokollierung von Anmeldevorgängen
  • Protokollierung von Druckvorgängen
  • Online Lerntagebücher auf der Internetpräsenz
  • Erstellung von Online-Inhalten durch mehre Kollegen und Schüler im Entwurfsmodus, danach Freigabe durch den Fachlehrer und/oder die Schulleitung
  • Intranetsystem zur Dokumenten-, Formular-, Schülerdaten- und Medienverwaltung
  • mobiler Zugriff
  • einheitliche Bedienung und Funktionalität der Arbeitsplatzrechner
  • vereinfachte und zeiteffiziente Administrierung der Arbeitsplatzrechner
  • Unterstützung von Distanzlernen durch E-Learning
  • Unterstützung von selbständigem Lernen durch E-Learning
  • Diagnose und individuelle Förderung mit E-Learning
  • computergestützte Evaluation
  • flexibler und spontaner Einsatz von Neuen Medien an didaktisch sinnvollen Stellen
  • breit gefächertes Angebot an Software und Medien ermöglichen

Technische Anforderungen

Aus den didaktisch-pädagogischen Anforderungen lassen sich die folgenden technischen Anforderungen ableiten, die nachstehend stichpunktartig aufgelistet werden. Ein Teil dieser Anforderungen wird durch eigene Anstrengungen umgesetzt, für einen weiteren Teil ist die Inanspruchnahme des Schulträgers erforderlich und wird im Abschnitt 9.7.4, Investitionsvorhaben, verdeutlicht.

  • mindestens ein vernetzter Computerarbeitsplatz für die Nutzung durch Schüler in jedem Klassenraum oder entsprechend verfügbare Notebooks
  • individuelle Zugangsdaten für jeden Schüler
  • Internetauftritt mit Redaktions- und Workflow-Funktionalität
  • Intranet-Server mit Redaktions- und Workflow-Funktionalität
  • Implementierung eines E-Learning Management Systems
  • sicheres WLAN für den Notebookeinsatz in Fach-, Lehrer- und Klassenräumen
  • sicherer Zugriff vom Heimarbeitsplatz durch Lehrer
  • Präsentations-PC, Beamer und interaktives Whiteboard in jedem Unterrichts-raum
  • zentrale Steuerung bzw. Verteilung von Rechten, Software und Updates
  • Datensicherung und Datenarchivierung mit Bandlaufwerk, Bändern und Software
  • Virenschutz
  • Vereinheitlichung der Windows-Betriebssysteme
  • Linux als alternatives Betriebssystem ermöglichen
  • Fernwartbarkeit aller Rechner ermöglichen
  • Inventarisierung von Hard- und Software
  • Kommunikationsserver zur Anbindung des Internet

Investitionsvorhaben

Die Schule ist sich durchaus bewusst, dass die Umsetzung aller genannten technischen Anforderungen einen hohen Aufwand darstellt. Aus diesem Grund sind nach Abwägung von Nutzen und Aufwand nur die folgenden, höchst effizienten Investitionsvorhaben als vorrangig eingestuft worden und zur kurzfristigen Umsetzung ausformuliert worden.

Das Computernetzwerk für Schüler sollte auf die Fachräume für Physik und Chemie ausgeweitet werden. Da die Schule bereits über ein Kontingent an gesponserten Notebooks verfügt, sollten die genannten Räume idealerweise auch mit WLAN ausgestattet werden. Dazu werden einige Netzwerkkomponenten und Handwerkerdienstleistungen benötigt.

Die Schülerarbeitsplätze in den beiden Computerräumen sollten zahlenmäßig auf Klassenstärke erweitert werden. Die Rechner sowie Monitore, Tastaturen und Mäuse sind bereits vorhanden. Es wird jedoch noch Zubehör wie Netzwerkkabel und Mehrfachstecker benötigt. Außerdem müssten die vorhandenen und zusätzlichen Rechner mit Arbeitsspeicher aufgerüstet werden, so dass der Virenscanner einwandfrei arbeiten kann.

Stichpunktartig können die benötigten Investitionen wie folgt formuliert werden:

  • • WLAN-Ausstattung des Altbaus
  • • Netzwerkverbindung zwischen Neubau, Rotunde, Altbau und Wichern
  • • Vernetzung der Biologie-Räume
  • • Speicheraufrüstung der Schülerrechner und Notebooks
  • • Zubehör für die Aufstockung der Anzahl der Schülerarbeitsplätze
  • • Rolltische zur Aufnahme von Notebooks

Evaluation des Medienkonzeptes

Wie in Abschnitt 9.6, Organisationsentwicklung schon aufgeführt, soll von der Begleitgruppe „Medienkonzept“ ein geeignetes Evaluationsverfahren implementiert werden. Die Steuergruppe wird z.B. SEIS (Stern,C.; Ebel, C.; Vaccaro, E.; Vorndran, O.; (Hrsg.): Bessere Yualität in allen Schulen, 2006, Gütersloh.) , SEfU-Online.de (http://sefu-Online.de) , oder selbst zu entwickelnder Evaluationsstrategien mit Grafstat (http://grafstat.de) oder des gerade in Erprobung befindlichen Lern-Management-Systems moodle (http://moodle.sr-waltrop.de) auf ihre Eignung hin untersuchen und entsprechend nutzen.