Fortbildungsplanung

Kapitel V: Fortbildungskonzept (Stand: Januar 2018)

1 Fortbildung

Unserem Fortbildungskonzept kommt eine besondere Rolle zu. Es ist eine zentrale Säule für die Schulentwicklung, insbesondere die Unterrichtsentwicklung  und verfolgt das Ziel, die Lehrerinnen und Lehrer durch gezielte Fortbildungsmaßnahmen bei der Umsetzung unserer schulischen 2-Jahresziele und der Weiterentwicklung eines zeitgemäßen und qualitativ guten Unterrichts zu unterstützen.

Durch Veränderungen in der staatlichen Lehrerfortbildung ist auch unsere Schule zu einem eigenen Fortbildungsträger geworden, dem in beschränktem Maße ein Fortbildungsbudget zur Verfügung steht. Dies bedeutet, dass wir uns in einen schulinternen Kreislauf begeben haben: eigenständige Ermittlung des Fortbildungsbedarfs, Vereinbarungen zur Fortbildungsplanung, konkrete Planung und Durchführung, Anwendung in der Praxis, Auswertung der Fortbildung.

 

Neben der schulinternen Fortbildung fördert die Schule weiterhin auch die Teilnahme der Kolleglnnen an externen Fortbildungsveranstaltungen verschiedenster Träger.

Die Grenzen der Zuordnung des Fortbildungsbedarfs zu den hier aufgeführten Fortbildungsbedarfen sind fließend, die Durchführung der Fortbildungen kann intern oder extern geschehen:

  1. Die Prioritäten unseres Fortbildungsbedarfs leiten sich ab aus der Weiterentwicklung der aktuellen, jeweils für 2 Jahre festgelegten Entwicklungsziele.
  2. Regelmäßig wird in den Fachkonferenzen der darüberhinausgehende individuelle Fortbildungsbedarf ermittelt.
  3. Einzelne Kolleginnen oder Kollegen nehmen an externen Fortbildungen (ScheLf) teil, die nach den unten genannten Kriterien über die Schulleitung beantragt werden oder die Fortbildungen finden für Teilkollegien bzw. für das ganze Kollegium in der Schule statt (SchiLf).
  4. Schließlich ergibt sich immer wieder Fortbildungsbedarf durch seitens des Ministeriums bzw. der Bezirksregierung vorgegebene Neuerungen.

Das nachfolgende Schaubild gibt noch einmal einen schematischen Überblick über die drei Fortbildungsbereiche

 

 
Fortbildungs-bedarf individuell gruppenbezogen systembezogen
Anlass
  • Reflexion der eigenen Arbeit
  • kollegiale Beratung
  • Gespräche mit KollegInnen
  • neue Aufgaben / Funktionen
  • Bereichsevaluationen

( z. B. Ergebnisse ZP)

  • neue fachliche oder didaktische Erkenntnisse
  • Schulprogramm
  • (Selbst-) Evaluation in Schule
Ebene
  • einzelne Lehrkräfte
  • Jahrgangsstufen-,
  • Fachkonferenzen
  • Lehrkräfte
  • Schulkonferenz
Beteiligte
  • Lehrkräfte
  • Schulleitung
  • Lehrkräfte
  • SchülerInnen
  • Eltern
  • Schulleitung
  • Lehrkräfte
  • SchülerInnen
  • Eltern
  • Schulleitung
  • Schulaufsicht

 

1. Ermittlung der Fortbildungsbedarfe

Der Fortbildungsbedarf wird vorrangig im Rahmen der Lehrer- und. Fachkonferenzen erfasst  oder im Falle eines individuellen Fortbildungswunsches direkt an die Schulleitung herangetragen. Dieser fließt dann in den jährlichen Fortbildungsplan ein und wird in den schulischen Terminplan aufgenommen. Das jährliche Koordinierungstreffen mit allen Fachvorsitzenden  sichert die Verbindlichkeit der Multiplikation. Die Erkenntnisse und Materialien aus den ScheLf werden zwingend in den dafür vorgesehenen Fortbildungsordner übernommen und tragen so zur Weiterentwicklung der schulischen Qualität (Qualitätstableau NRW, 4.5) bei.

 

Fortbildungsplanung an der Realschule Waltrop