Förderwerkstatt an der SRW

Individuelle Lernförderung durch qualifizierte und engagierte Mitschülerinnen und Mischüler

Adressaten:              Schülerinnen und Schüler, die ihr Lernverhalten verbessern müssen
Lernhelfer:               Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge  9-10
Förderwerkstatt:    1x wöchentlich in der 7. und 8. Stunde im Raum 324
Dauer:                        6 – 8 Wochen
Einteilung                Die Teilnehmer sind interessierte und  schulseits eingeteilte Schülerinnen und Schüler
Betreuung:              Frau Hania Kampa-Jansing und Frau Simone Kräher

1. Grundgedanke der Förderwerkstatt
Im Rahmen der  Förderwerkstatt werden jüngere Schülerinnen und Schüler im Bereich des schulischen Lernens von älteren Schülerinnen und Schülern, den Lernhelferinnen und Lernhelfern, individuell unterstützt, begleitet und beraten. Die Lernhelferinnen und Lernhelfer stärken die Fähigkeit der jüngeren Schülerinnen und Schüler, ihr Lernverhalten zunehmend selbständig zu gestalten und mit den eigenen Fähigkeiten reflektierter und effizienter umzugehen. Sie helfen ihnen, ihre Potentiale zu erkennen und zu entfalten und damit ihre Leistungsfähigkeit zu erhöhen und bessere Lernergebnisse zu erzielen. Die Förderwerkstatt unterscheidet sich vom Nachhilfeunterricht dadurch, dass die Vermittlung von Lerntechniken und Strategien der Lernorganisation im Vordergrund steht. Jeder Schülerinnen und Schüler, der in der Förderwerkstatt angemeldet ist, wird von einem Lernhelfer betreut, mit dem er sich einmal in der Woche in der 7. Und 8. Stunde in der Förderwerkstatt trifft.

2. Die Lernhelfer
Bei den Lernhelfern handelt es sich um engagierte Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9 und 10, die eine insgesamt 6- wöchige schulinterne Ausbildung absolviert haben.

3. Adressaten
Die Förderwerkstatt kann auch grundsätzlich freiwillig von jeder Schülerinnen und jedem Schüler in Anspruch genommen werden, der seinen Lernerfolg verbessern möchte oder in ganz bestimmten schulischen Bereichen Schwierigkeiten hat. Der Förderbedarf der Schülerinnen und Schülern wird innerhalb des Beratungssystems der Schule z.B. im Rahmen von „Einzelcoaching“ herausgearbeitet. Auf diesem Weg werden die Schülerinnen und Schüler zu Teilnehmern der Förderwerkstatt.

4. Inhalte der Förderwerkstatt
Die Dauer der einzelnen Inhalte der Förderwerkstatt orientiert sich an den Bedürfnissen der einzelnen Schülerin / des einzelnen Schülers.

Folgende Bereiche werden erarbeitet:

  • Bestimmung des Lerntyps
  • Organisation des Arbeitsplatzes
  • Verwaltung der Hausaufgaben
  • Konkrete Hilfe bei den Hausaufgaben (Lernhelfer Hausaufgabenbetreuung)
  • Strategien zur Verbesserung der mündlichen Mitarbeit
  • Lerntechniken
  • Zeitmanagement
  • Vorbereitung auf Klassenarbeiten
  • Stärkung des Selbstvertrauens

5. Organisation
Die  Förderwerkstatt beginnt ab der 7. Schulwoche. Sie findet  jeweils in der 7. und 8. Stunde in einem eigens dafür eingerichtetem Raum statt. Jeder Schülerin und  jedem Schüler wird eine Lernhelferin / ein Lernhelfer zugeordnet, der ihn regelmäßig in einem Zeitraum von 6-8 Wochen betreut. Die Wochentage sind Montag und Mittwoch und entsprechen somit den Förderschienen der 9. und 10. Jahrgangsstufen.  Die Treffen finden wöchentlich statt. Es gibt zusätzliche Kontrollmechanismen seitens der Lernhelfer, z.B. Kontrolle der Hausaufgabenhefte und der Mitteilungshefte.

6. Einteilung der Schülerinnen und Schüler
Die Einteilung für die  Förderwerkstatt  erfolgt durch die Koordinatorin in Absprache mit den Lehrern des „Einzelcoaching“, den Klassen- und Fachlehrern, sowie den Eltern. Die Einteilung ist bindend.

7. Betreuung
Von zentraler Bedeutung ist die Durchführung eines 6-wöchigen Einführungsseminars durch die Leiterinnen der Förderwerkstatt Frau Hania Kampa-Jansing und Frau Simone Kräher. Sie beraten die Lernhelfer während der Sitzungen und tauschen sich mit ihnen in regelmäßigen Evaluationssitzungen aus.