1 Hausordnung der Städtischen Realschule Waltrop

A.Vorwort

Diese Hausordnung wurde im Interesse der Schülerinnen und Schüler und aller anderen Mitglieder der Schulgemeinschaft als Leitfaden zur gegenseitigen Rücksichtnahme erstellt. Wir wollen versuchen, damit ein Klima zu schaffen, in dem wir freundlich, respektvoll und gewaltfrei miteinander umgehen. Gewaltfrei bedeutet dabei nicht nur das Vermeiden von Tätlichkeiten, sondern auch eine Wortwahl, die die Achtung vor dem anderen zum Ausdruck bringt. Das setzt voraus, dass wir nicht nur Verantwortung für uns selbst, sondern auch Verantwortung für unsere Mitmenschen sowie Verantwortung für Ordnung und Sauberkeit in unserem Umfeld übernehmen.

Damit wir ein gutes Schulklima erreichen können, wurden die folgenden Regeln in Übereinstimmung mit der Schulkonferenz vereinbart.

 

B. Gesetzliche Rahmenbedingungen

  1. 1. Pflichten

Die Schülerinnen und Schüler haben die Pflicht, daran mitzuarbeiten, dass die Aufgaben der Schule erfüllt und das Bildungsziel erreicht werden kann. Sie sind insbesondere verpflichtet, sich auf den Unterricht vorzubereiten, sich aktiv daran zu beteiligen, die erforderlichen Arbeiten anzufertigen und die Hausaufgaben zu erledigen sowie die erforderlichen Lern- und Arbeitsmittel bereitzuhalten (siehe Schulgesetz NRW). Jede Schülerin und jeder Schüler hat sein Mitteilungsheft sowie sein Hausaufgabenheft immer bei sich zu haben und ordnungsgemäß zu führen.

Vereinbarte Abgabetermine für praktische Arbeiten sind einzuhalten. Bei begründetem Versäumen des Abgabetermins sind praktische Arbeiten eigenverantwortlich zum nächstmöglichen Termin nachzureichen.

Verstöße gegen die Teilnahmepflicht sind auch nicht durch gemeinschaftliches Handeln gerechtfertigt. Die Schulordnung ist einzuhalten und die Anordnungen der Lehrerinnen und Lehrer, der Schulleitung und anderer dazu befugter Personen sind zu befolgen.

2.  Schulversäumnis

Schülerinnen und Schüler sind verpflichtet, regelmäßig am Unterricht und an den sonstigen verbindlichen Schulveranstaltungen teilzunehmen. Die Meldung zur Teilnahme an einer freiwilligen Unterrichtsveranstaltung verpflichtet zur regelmäßigen Teilnahme mindestens für ein Schulhalbjahr.

Ist eine Schülerin oder ein Schüler durch Krankheit oder aus anderen nicht vorhersehbaren Gründen verhindert, die Schule zu besuchen, so benachrichtigen die Eltern unverzüglich (vor Unterrichtsbeginn am ersten Fehltag) die Schule und teilen bei der Rückkehr in die Schule schriftlich den Grund für das Schulversäumnis mit (spätestens am 3.Unterrichtstag). Bei begründeten Zweifeln, ob Unterricht aus gesundheitlichen Gründen versäumt wird, kann die Schule von den Eltern) ein ärztliches Attest verlangen und in besonderen Fällen ein schulärztliches oder amtsärztliches Gutachten einholen.

  1. 3. Beurlaubung

Schülerinnen und Schüler können nur aus wichtigen Gründen auf Antrag der Erziehungsberechtigten vom Schulbesuch beurlaubt werden. Die Beurlaubung soll rechtzeitig schriftlich bei der Schule beantragt werden.

 

Schülerinnen und Schüler können beurlaubt werden

1. bis zu zwei Tagen innerhalb eines Vierteljahres vom Klassenlehrer,

2. darüber hinaus bis zu einem Jahr vom Schulleiter aus wichtigem Grund.

Unmittelbar vor und im Anschluss an Ferien dürfen Schülerinnen und Schüler nicht beurlaubt werden. Über Ausnahmen in nachweislich dringenden Fällen entscheidet die Schulleiterin auf rechtzeitigen schriftlichen Antrag (mindestens 6 Wochen vorher).

 

 4.  Befreiung vom Sportunterricht

Grundsätzlich besteht für den Sportunterricht Anwesenheitspflicht.

Über Art und Umfang der Befreiung von der aktiven Teilnahme aus gesundheitlichen Gründen entscheidet die Fachlehrerin oder der Fachlehrer. Bei einer Befreiung über eine Woche hinaus muss ein ärztliches Attest vorgelegt werden. Über eine Befreiung von mehr als zwei Monaten entscheidet der Schulleiter auf Grund eines schulärztlichen Attests. Sofern der Befreiungsgrund offenkundig ist, kann auf die Vorlage der ärztlichen Zeugnisse verzichtet werden.

  1. 5. Rauchen, Alkohol, Drogen

Auf dem Schulgrundstück sind im Zusammenhang mit schulischen Veranstaltungen der Verkauf, der Ausschank und der Genuss alkoholischer Getränke sowie das Rauchen untersagt. Über Ausnahmen entscheidet die Schulkonferenz. Branntweinhaltige Getränke und sonstige Rauschmittel (Drogen) sind in keinem Fall erlaubt.

Verstöße gegen das Rauch-, Alkohol- und Drogenverbot werden mit erzieherischen bzw. Ordnungsmaßnahmen sanktioniert.

Das Mitführen von Feuerzeugen und Streichhölzern ist nicht erlaubt.
C.  Schulspezifische Bedingungen der Realschule Waltrop

1. Verhalten vor und nach dem Unterricht

  • Wähle einen gefahrlosen Schulweg!
  • Beachte, dass du an Fußgängerüberwegen das Fahrrad schieben musst.
  • Das Benehmen auf dem Schulweg soll keinen Anlass zu Klagen geben!
  • Missachtung der Straßenverkehrsordnung gefährdet dich und deine Mitschülerinnen und Mitschüler.
  • Mutwillige Sachbeschädigungen auf dem Schulweg sind strafbar!
  • Befolge im Schulbus die Anordnungen des Busfahrers!
  • Die Benutzung von Fahrzeugen aller Art (z. B. Fahrräder, Inliner, …) auf dem Unterrichtsweg von und zum Sportzentrum Nord ist nur im Zusammenhang mit Sportunterricht in der 1./2. bzw. 5./6. Stunde erlaubt.
  • Aus Sicherheitsgründen darf der Schulhof nicht mit Fahr- oder Krafträdern befahren werden. Beim Abstellen der Fahrzeuge ist darauf zu achten, dass in den Fahrradbereichen Fluchtwege und Feuerwehrzufahrten grundsätzlich frei zu halten sind.
  • Der Aufenthalt auf dem Schulgelände ist nach Einbruch der Dunkelheit untersagt.

2. Verhalten in den Pausen 

  • Zu  Beginn der Pausen verlassen die Schülerinnen und Schüler ohne Verzögerung die Fachräume und begeben sich direkt auf den Schulhof.
  • Zum Pausenende – nach dem ersten Schellen – begeben sich die Schülerinnen und Schüler zu den Gebäudetrakten und warten draußen auf ihre Fachlehrer.
  • Während der Pausen darf das Schulgelände nicht verlassen werden.
  • Das Werfen mit Schneebällen etc. ist aus Gründen der Unfallgefahr nicht gestattet.
  • In den kleinen Pausen wechseln die Schülerinnen und Schüler auf direktem Weg die Fachräume.
  • Unsere Schülerinnen und Schüler dürfen von Gesetzes wegen nur dann mit ausdrücklicher Einverständniserklärung in der Mittagspause das Schulgelände verlassen, wenn sie in der Mittagspause auf direktem Wege nach Hause gehen können. Vor dem oben beschriebenen Hintergrund hat die Schulkonferenz als höchstes Entscheidungsgremium der Schule am 09.12.2008 folgenden bindenden Beschluss getroffen: „Die SchülerInnen unserer Schule verbleiben in der Mittagspause auf dem Schulhof, damit ein geregelter Schulbetrieb möglich ist. Diejenigen Eltern, deren Kinder innerhalb von 5 Minuten auf direktem Wege nach Hause gehen können, stellen einen begründeten schriftlichen Antrag an die Schulleitung.“

 

3.  Allgemeine Verhaltensregeln in den Gebäuden

  • Wegen der Verletzungsgefahr ist es nicht erlaubt, auf Fluren und Treppen zu rennen, zu drängeln oder Mitschülerinnen und Mitschüler zu belästigen.
  • Die Flure sowie die Toiletten sind keine Aufenthaltsräume. Äußerste Sauberkeit ist eine Selbstverständlichkeit.
  • Aus Sicherheitsgründen dürfen Fenster generell nur in Anwesenheit von Lehrerinnen und Lehrern ganz geöffnet werden und ganz geöffnet bleiben.

4. Verhalten während des Unterrichts 

Die Schülerinnen und Schüler sind verpflichtet, die Anordnungen der Lehrerinnen und Lehrer zu  befolgen, die Ordnung in der Schule einzuhalten und alles zu unterlassen, was eine geordnete Unterrichts- und Erziehungsarbeit beeinträchtigt. Die Regeln des Trainingsraums sind zu beachten.

Es versteht sich aus Gründen der Höflichkeit von selbst, dass im Unterricht 

  • Kaugummi kauen,
  • Genuss von Speisen und Getränken,
  • das Tragen von Kappen verboten sind.

 

Die Handynutzung – das betrifft alle Bedienungsfunktionen – ist während des gesamten Schulbetriebs untersagt.

  • Die Benutzung technischer Geräte (z.B.: Spielekonsolen, MP3-Player usw.) ist im Unterricht untersagt:

 

5. Kleidung 

Schülerinnen und Schüler haben in angemessener Kleidung in der Schule zu erscheinen. Politisch bzw. ideologisch, sexistisch oder menschenverachtend beeinflusste Kleidung sowie freizügige Kleidung sind nicht erlaubt.

Im Sportunterricht ist angemessene Kleidung zu tragen, z.B. sind Spaghettiträger, Hot Pants, bauchfreie Kleidung, Feinstrumpfhosen verboten. Nach dem Sportunterricht ziehen sich die Schülerinnen und Schüler um.

D. Besondere Verhaltensregeln

  1. 1.Unfälle

Bei jeglicher Art von Unfällen – eingeschlossen sind auch Unfälle auf beiden Schulwegen – ist sofort das Sekretariat zu verständigen.

 

  1. 2. Feueralarm

Ertönt das Alarmzeichen, sind die Fenster zu schließen. Die Schülerinnen und Schüler verlassen geordnet die Gebäude und versammeln sich bei ihren Fachlehrerinnen und Fachlehrern zur Kontrolle der Vollzähligkeit (Fluchtwege und Alarmplan beachten).

 

  1. 3. Selbstverantwortlichkeit für Eigentum

Schülerinnen und Schüler sind für ihr Eigentum selbst verantwortlich und respektieren selbstverständlich das Eigentum anderer. Beim Wechseln der Fachräume nehmen alle Schülerinnen und Schüler ihr vollständiges Eigentum mit in die Pause oder deponieren es vor dem Fachraum der darauffolgenden Unterrichtsstunde.

  1. 4. Zusätzliche Ausstattung

Der Besitz von Waffen jeglicher Art ist strengstens verboten.

5. Sachbeschädigung

Für Beschädigungen (auch Kritzeleien an Wänden, Tischen etc.) sowie Verlust von schuleigenen Büchern haften die Schülerinnen und Schüler bzw. die Erziehungsberechtigten. Schäden sind wiedergutzumachen.

6. Gültigkeit der Hausordnung und des Anhangs (Regularien)

Die Hausordnung gilt für alle Schülerinnen und Schüler der Realschule Waltrop und für schulfremde Personen.

Beschluss der Schulkonferenz vom Oktober 2010, letzte Änderung Juni 2017